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Weibliche Virtuosität und Präsenz

Diana Sahakyan am Weltfrauentag im Theatersaal Melchiorsgrund

Schwalmtal. Der 8. März ist ein Datum von besonderer symbolischer Tragweite. An diesem Weltfrauentag verwandelte sich der intime Theatersaal Melchiorsgrund in einen Raum voller musikalischer Brillanz und tiefer Emotionalität. Unter dem Titel “Weltklassik am Klavier – Ein Traum von Beethoven: Pathétique!” präsentierte die in Armenien geborene Pianistin Diana Sahakyan ein Programm, das nicht nur pianistische Virtuosität, sondern auch ein tiefes Verständnis für die vielschichtigen Nuancen der dargebotenen Meisterwerke offenbarte.
Dass gerade Diana Sahakyan an diesem besonderen Tag zu Gast war, entbehrt nicht einer gewissen Fügung. Als Gründerin und künstlerische Leiterin des Komponistinnen Musikfestivals in Frankfurt am Main setzt sie sich seit 2022 mit Nachdruck dafür ein, das Schaffen von Frauen im internationalen Musikgedächtnis zu verankern. Ihr Engagement, das auch durch ihr gefördertes Debütalbum “Das Jahr” mit Werken von Fanny Mendelssohn untermauert wird, macht sie zu einer wichtigen Botschafterin für künstlerische Wertschätzung.

Kraftvolle Ausbrüche und gespannte Innigkeit

Der erste Teil des Abends war ganz dem Genie Ludwig van Beethovens gewidmet. Sahakyan eröffnete das Konzert mit den 32 Variationen c-Moll WoO 80 und stellte unmittelbar ihre technische Souveränität unter Beweis. Jede Variation erhielt einen eigenen, scharf umrissenen Charakter, von flüchtiger Leichtigkeit bis hin zu donnernder Kraft. Es folgte mit der Sonate op. 13 Nr. 8 c-Moll, der berühmten “Pathétique” eines der schönsten Klavierwerke Beethovens und Namensgeber des Abends. Schon im einleitenden Grave bewies die Pianistin ihr Gespür für dramatische Kontraste. Die schweren, lastenden Akkorde wurden mit Präzision und Tiefe artikuliert und erfüllten den Raum mit Andacht. Im darauffolgenden Allegro di molto e con brio entfaltete sie eine dynamische Energie, die die innere Zerrissenheit des Werkes eindrucksvoll spiegelte.

Besonders im zweiten Satz, dem Adagio cantabile, zeigte sich Sahakyans Fähigkeit zur lyrischen Gestaltung. Die weltbekannte Melodie schwebte geradezu über der sanft fließenden Begleitung – ein Moment von spannender Innigkeit, der das Publikum bezauberte.

Romantische Träumereien und virtuoser Glanz

Nach der Pause wechselte die musikalische Atmosphäre in die Sphären der Romantik. Mit den zwei Nocturnes op. 55 (Nr. 1 f-Moll und Nr. 2 Es-Dur) von Frédéric Chopin bewies Sahakyan ein feines Gespür für das viel zitierte Rubato. Die zarten Melodien wurden zu leisen Gedanken in der Nacht, die dem Publikum Raum zum Träumen schenkten.

Einen weiteren Höhepunkt bildeten die Bearbeitungen von Franz Liszt. In Auf dem Wasser zu singen und Gretchen am Spinnrade (nach Franz Schubert) gelang es Sahakyan meisterhaft, die Gesangslinien aus dem dichten pianistischen Gewebe herauszuarbeiten. Besonders bei
Gretchen am Spinnrade – passend zum Weltfrauentag eine Hommage an eine starke literarische Frauenfigur – spürte man das unaufhaltsame Drehen des Rades und die wachsende Verzweiflung der Protagonistin in jedem Tastenanschlag.
Mit Robert Schumanns “Widmung” (ebenfalls in der Bearbeitung von Liszt) brachte sie eine leidenschaftliche Liebeserklärung an eine der großen Komponistinnen, Clara Wieck zum Klingen, bevor das Konzert mit Liszts “Vallée d’Obermann” einen fulminanten Abschluss fand. Hier zeigte sich noch einmal die ganze Bandbreite von Sahakyans Können: von düsterer Melancholie über aufblitzende Hoffnung bis hin zu strahlender, fast orchestraler Klangfülle.

Die nächste Gelegenheit, einen Pianisten mit internationaler Reputation im Melchiorsgrund zu erleben, bietet sich am Sonntag, 12. April 2026 zu gewohnter Zeit um 17:00 Uhr. Dann wird Gichang Lee aus Südkorea sein aktuelles Programm Appassionata – und Erinnerungen an Norma spielen. Reservierungen sind unter Tel.: 0151-125 855 27 oder per Email unter: möglich.

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