Als ich Reinhard Kaul-Seeger davon berichtete um meine Abwesenheit zu beantragen, fragte er mich, ob ich mir denn vorstellen könne, einen Bewohner oder eine Bewohnerin mitzunehmen, die sonst kaum die Möglichkeit oder den Mut zu einer „Abenteuer-Urlaubsreise“ hätten. Aufgrund der Tatsache, dass ich das dortige Umfeld, wie auch die Menschen, die in der Bauhütte aktiv dabei sein werden, als recht sicher in Bezug auf den Umgang mit unseren Bewohnern einschätzen konnte, fand ich den Gedanken in gewisser Weise gewagt, aber auch sehr interessant. Letztendlich habe ich im Sommer 2024 die zweiwöchige Fahrt mit Rüdiger angetreten und ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht.
Dies hat mir das Vertrauen gegeben, es dieses Jahr ein weiteres Mal, mit zwei Bewohnern anzugehen. Erfreulicherweise konnten wir ein komfortables Auto für die lange Reise von über 2000 km (einfacher Weg) leihen, denn schon allein eine so lange, gemeinsame Autofahrt ist herausfordernd, bietet aber auch die Möglichkeit, sich noch besser kennenzulernen und Zeit für intensive Gespräche zu haben, für die man sonst im Alltag oft nicht den Raum oder die Gelegenheit findet.





