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2025

August 2025

Reisebericht Estland

Vorgeschichte:
Vor zwei Jahren hat mein Neffe zusammen mit seiner Freundin einen Verein initiiert um ein Projekt zum interkulturellen Austausch, mit Methoden der Pfadfinder-Jugendbewegungen zu starten. Dazu sollte ein sanierungsbedürftiger Hof / Anwesen in Estland gefunden werden, der dann in gemeinsamen “Bauhütten” saniert und genutzt wird. Als Nutzung ist nicht nur die Möglichkeit von Veranstaltungen verschiedenster kultureller Genres gedacht, sondern gerade auch die Jahre der Sanierung sind schon als Nutzung im Sinne des Projekts zu verstehen.

Als ich Reinhard Kaul-Seeger davon berichtete um meine Abwesenheit zu beantragen, fragte er mich, ob ich mir denn vorstellen könne, einen Bewohner oder eine Bewohnerin mitzunehmen, die sonst kaum die Möglichkeit oder den Mut zu einer „Abenteuer-Urlaubsreise“ hätten. Aufgrund der Tatsache, dass ich das dortige Umfeld, wie auch die Menschen, die in der Bauhütte aktiv dabei sein werden, als recht sicher in Bezug auf den Umgang mit unseren Bewohnern einschätzen konnte, fand ich den Gedanken in gewisser Weise gewagt, aber auch sehr interessant. Letztendlich habe ich im Sommer 2024 die zweiwöchige Fahrt mit Rüdiger angetreten und ausgesprochen gute Erfahrungen gemacht.

Dies hat mir das Vertrauen gegeben, es dieses Jahr ein weiteres Mal, mit zwei Bewohnern anzugehen. Erfreulicherweise konnten wir ein komfortables Auto für die lange Reise von über 2000 km (einfacher Weg) leihen, denn schon allein eine so lange, gemeinsame Autofahrt ist herausfordernd, bietet aber auch die Möglichkeit, sich noch besser kennenzulernen und Zeit für intensive Gespräche zu haben, für die man sonst im Alltag oft nicht den Raum oder die Gelegenheit findet.

Dieses Jahr haben mich Jonas und Stephan begleitet. Schon bei der Hinfahrt war es den Beiden sehr wichtig, das Meer zu sehen. Was wir bereits während eines kurzen Stopps am Rigaischen Meeresbusen in Lettland realisieren konnten.

Der Hof in Rihula, Estland, ist ein alter Forsthof, der bereits seit 30 Jahren leer steht. Die Besitzer, ein älteres Ehepaar, der Mann war vor seinem Ruhestand der dortige Förster wohnen nur 8 km entfernt und sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten sehr hilfsbereit. Inzwischen verwaltet deren Tochter Krista das Anwesen, die, obwohl sie in der Hauptstatt Tallinn lebt, häufig vor Ort war um zu helfen und Kontakte herzustellen.

Das letzte Jahr stand unter dem Zeichen, das gesamte Gelände aus 30 Jahren Dornröschenschlaf zu erwecken, was viel Grünflächenpflege und Baumfällungen bedeutet hat, sowie rudimentärste Schäden an Dach und Gebäudehülle zu reparieren. Das besondere an dem Format “Bauhütte” ist, dass sich Menschen ohne fachliche Ausbildung aber mit viel Motivation und Interesse, gemeinsam mit handwerklich versierten Mensch an die Arbeit machen und dabei nicht nur helfen ein Gebäude zu sanieren, sondern auch die eigenen Fähigkeiten zu erweitern.

Dieses Jahr konnten wir (Delegation Melchiorsgrund) besonders in der Grünflächenpflege und mit dem Bau eines eigenen Toilettenhäuschens (mit integrierter Komposttoilette) zum Gesamtprojekt beitragen.

Kultur

"Tag zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit"

Begegnung

Aber auch Begegnungen mit Menschen vor Ort, Kultur und Freizeit sollten nicht zu kurz kommen. So konnten wir am estnischen “Tag zur Wiedererlangung der Unabhängigkeit” am 20. August, eine traditionelle Tanzveranstaltung in einer nahegelegenen Ortschaft besuchen. Dort wurden wir gleich als Fremde erkannt und sehr freundlich aufgenommen.

Auch Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung standen auf dem Programm. So sind wir häufiger in die ca. 20 Min. entfernte Stadt Rakvere gefahren. Dort waren neben den Einkäufen auch Besuche von Cafés möglich, um die ausgesprochen hohe Kunst des Konditorei-Gewerbes mit eigenem Gaumen erleben zu dürfen. Neben Rakvere haben wir auch einen Tagesausflug auf die Halbinsel Käsmu unternommen, wo wir neben einem ausgedehnten Küstenspaziergang auch im Meer baden konnten oder den musischen Bedürfnissen nachgingen.

Typisch Estnisch

Schaukeln

Zu guter Letzt stießen wir noch auf die typische, estnische Leidenschaft, das Schaukeln. Wie auf dem Bild zu sehen, gibt es sehr große und massiv gebaute Schaukeln, auf denen Gruppen von 10 Personen und mehr gleichzeitig Schaukeln können. Eine herrliche gemeinsame Erfahrung.

Cafébesuche waren aber eher die Ausnahme – in der Regel wurde bei uns alles selbst gekocht und auch gebacken. Auch wenn uns “nur” zwei große Gaskocher und ein Lagerfeuer zur Verfügung standen, gab es täglich vier Malzeiten und zwei davon sogar warm. Auch gebacken wurde am Feuer, es wurde hervorragende Pizza zwischen großen Topfdeckeln hergestellt, Stockbrot ans Lagerfeuer gehalten oder auch Sauerteig-Brote mit Hilfe eines gusseisernen “Dutch Oven” gebacken. Auch die Natur hatte uns einiges zu bieten, so waren Pfifferlinge sowie Blau- und Preiselbeeren keine Mangelware.

Letztendlich ist es immer schön, zusammen zu kommen um gemeinsam zu Essen und zu Plaudern.

Estland ist ein sehr spannendes, junges Land und mit nur 1,3 Mio. Einwohnern sehr dynamisch. Da wundert es einen nicht, dass wir mit einem Tag Vorankündigung auf einmal inmitten einer Rally-Rennstrecke saßen, die einen Tag lang unmittelbar durch das Anwesen ging. Und das zu unserer Verwunderung mit Genehmigung der staatlichen Forstverwaltung.

So hatten wir im 30 min-Takt eine sonst unübliche Geräuschkulisse in den sonst sehr ruhigen Wäldern Estlands. Eher hatten wir mit Begegnungen mit den dort rund 1000 ansässigen Braunbären gerechnet und dem röhrenden Elch, als mit röhrenden Autos.

Verein

Kontakt und

Informationen

Wer noch mehr über den Verein oder die vergangenen zwei Bauhütten erfahren möchte, kann sich auf der Seite: www.estwaerts.eu den Blog durchlesen und weitere Informationen erhalten. Auch für Spenden ist der Verein offen und berechtigt Spendenquittungen auszustellen.

Von Tobias Ludig
Sozialarbeiter und Arbeitsanleiter am Melchiorsgrund, Bereich Garten

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