Seunglee Yang brilliert beim Weltklassik-Konzert in Melchiorsgrund.
Es war ein Abend, der intime Salonatmosphäre mit der existenziellen Größe romantischer Klaviermusik verband: Das Konzert der Reihe “Weltklassik am Klavier” im Melchiorsgrund bot dem Publikum, in bereits bewährter Tradition, ein musikalisches Erlebnis der besonderen Art. Unter dem Titel “Zwischen Traum und Wahrheit: Chopin – und Liszts berühmte Sonate!” präsentierte der erst 24-jährige südkoreanische Pianist Seunglee Yang ein hochanspruchsvolles Programm, das seiner tiefgründigen Musikalität in jeder Hinsicht gerecht wurde.
Im kulturtherapeutischen Dorf Melchiorsgrund finden Menschen mit sogenannten Doppeldiagnosen aus Abhängigkeit und psychiatrischer Erkrankung eine neue Heimat – vorübergehend oder auf Dauer. Seit 1981 leben, lernen und arbeiten hier rund 100 Menschen in dörflicher Gemeinschaft. Neben den knapp 60 Bewohnern gehören dazu auch Therapeuten und Mediziner, Landwirte, Künstler und Handwerker.








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